
Lecanopteris carnosa
ID: #951692
Description
Lecanopteris carnosa stammt von Nord-Sulawesi (Indonesien). Das Rhizom ist bei dieser Art "nackt" (frei von Schuppen und ohne Wachsschicht) aber mit zahlreichen, steifen "Haaren" bewehrt. Das frische Rhizom ist grün und wird später schwarz. Die schwarzen Teile sind nicht abgestorben! Wie bei allen "Ameisenfarnen" der Gattung Lecanotperis , außer bei L. mirabilis , ist das Rhizom verdickt und innen hohl. Der Hohlraum dient Ameisen als Nest. Die Eingänge in das Rhizom befinden sich an den Enden der Seitenäste des Rhizoms. Das Rhizom verzweigt sich und kriecht eng an die Unterlage gepresst einen Baum (oder andere Oberfläche) empor. Die Wedel sind einfach aufgebaut und werden etwa 40 bis 50 cm lang. Wenn sie adult sind und Sporangien bilden, werden diese in auffälligen Taschen am Rand der Wedel getragen, welche sich dann umbiegen und wie kleine Teetassen aussehen. Eine der wenigen Ameisenpflanzen, die nach Eingewöhnung auch als Zimmerpflanze gehalten werden kann. [porto_content_box border_top_color="#1e764d" border_radius="2" border_top_width="2" align="left"] [expand Title=" Über Ameisenpflanzen "] Lecanopteris sind sogenannte "Ameisenpflanzen" aus der Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae). Sie sind von Südostasien bis Australien und von Papua bis nach Neukaledonien weit verbreitet und wachsen meist epiphytisch auf Bäumen. Sie gehören dabei zu den myrmecodomen Ameisenpflanzen, das heißt sie bieten Ameisen ein Nest an. Ihr verdicktes Rhizom, ist von zahlreichen Gängen und Kammern durchzogen, in denen spezialisierte Ameisen wohnen, meist aus der Gattung Philidris . Die Ameisen legen dabei weder die Kammern, noch die Eingänge selbst an. Diese werden allein von der Pflanze gebildet, ob Ameisen vorhanden sind oder nicht. Die Pflanze hat eine mutualistische Beziehung (beide Seiten profitieren) mit den in ihr wohnenden Ameisen. Die Ameisen beschützen die Pflanze, ihr Nest, und düngen sie in Form von Futterresten, Kot und anderem "Abfall". Über viele Jahre breiten sich die Kolonien aus Ameisen plus Ameisenpflanzen über einen Baum aus und es gesellen sich auch andere mit Ameisen assoziierte Epiphyten, z.B. Hoya , Dischidia und Orchideen dazu. Ein sogenannter " Ameisengarten " entsteht. Nicht jede Ameisenpflanze ist in der Natur auch von Ameisen bewohnt. Es gibt sogar zahlreiche Arten, in denen noch nie Ameisen nachgewiesen wurden! Das bedeutet auch, dass keine Ameisenpflanze unbedingt eine Kolonie aus Ameisen braucht um zu überleben oder gut zu wachsen. Alle unserer in Kultur gezogenen Ameisenpflanzen sind selbstverständlich frei von Ameisen! Das Rhizom wird auch ohne Ameisen genau so gebildet wie in der Natur. [/expand] [/porto_content_box] Du erhältst ein gut bewurzeltes Teilstück im 9 cm Orchideentopf. Sollte umgetopft oder aufgebunden werden!
Price
€29.99
Last Updated
14 August 2026, 17:03 UTC
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Begonia brevirimosa ssp. exotica
€24.99
Begonia brevirimosa ist eine große, stammbildende Begonie mit knallig pinken Blättern. Sie ist eine der wenigen Blattbegonien, die helles Licht mögen und somit auch für hellere Standorte mit etwas direkter Sonne geeignet. Direkte Mittags- oder Nachmittagssonne ist allerdings doch zu stark für sie. Sie hat bis zu 35 cm große Blätter und kann (ohne Stütze) etwa 1,5m hoch werden. In der Natur wächst sie auf bis zu 1500m Höhe an sonnenexponierten Berghängen im Norden der Insel Neuguinea und auf dem Bismarck-Archipel. Sie kann dort bis zu 2m hoch werden und verliert im Winter (d.h. in der dortigen Trockenzeit) die meisten ihrer Blätter. Die Blätter sind zum größten Teil sehr knallig pink, und nur die Blattadern sind grün bis schwarz. Die beste Ausfärbung erreicht sie in sehr hellen, warmen Bedingungen. Sie blüht mit rosanen bis pinken Blüten. Von Begonia brevirimosa gibt es zwei Unterarten. Die Unterart exotica hat durchgehende pinke Streifen und fast das ganze Blatt ist pink, die Nominatform ( Begonia brevirimosa ssp. brevirimosa ) hat eher langezogene Punkte statt Streifen. Sie gehört innerhalb der Gattung Begonia zur Sektion Petermannia . Du erhältst eine Jungpflanze im 9 cm Topf, etwa 15 bis 20 cm hoch (siehe 2. und 3. Bild).

Terminalia catappa (Seemandelbaum)
€14.99
Der Seemandelbaum, auch Katappenbaum, hat aufgrund der Verwendung seiner Blätter zur Wasseraufbereitung in der Aquaristik große Bekanntheit erlangt. Alle Teile der Pflanze enthalten relevante Mengen an antibiotischen, antimykotischen und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen und helfen so bei der Gesunderhaltung der Aquarienfauna. Die Laichbereitschaft steigt und der Verpilzung des Laichs wird direkt vorgebeugt. Mit dieser Pflanze können sie ihre eigenen Seemandelblätter anbauen und sparen damit bares Geld, wenn Sie diese für Ihr Aquarium benutzen. Nur vorher trocknen, der Baum wirft regelmäßig alte Blätter ab. Es ist aber auch eine sehr attraktive und pflegeleichte Zimmer oder Wintergarten-Pflanze. Ursprünglich aus Südostasien stammend, kommt er heute in Küstenbereichen vieler tropischer Meere vor. In manchen Ländern wird dieser Baum daher bereits als Archaeophyt betrachtet und zur einheimischen Flora gerechnet. Sowohl die Samenschale, als auch der Same ("Seemandel") sind essbar, aber nur der Same auch wirklich genießbar. Der Seemandelbaum gehört innerhalb der Myrtenartigen zu den Combretaceae.

Rhizophora mangle (Rote Mangrove)
€7.99
Rhizophora mangle , die auch als Rote Mangrove bezeichnet wird, kann für Süß-, Brack- und Meerwasser-Aquarien gleichermaßen verwendet werden. Hier trägt sie z.B. zur Nitratreduktion bei. Sie ist aber auch als Topfpflanze bestens geeignet. Der Gattungsname Rhizophora bedeutet "Wurzelträger" und bezieht sich auf die charakteristischen Stelzwurzeln. Der sichtbare Teil der oft als Samen verkauften Jungpflanzen ist eigentlich das Hypokotyl des Keimlings, der so schon in der Frucht an der Mutterpflanze auskeimt (Viviparie) und sich dann in eine Ruhephase begibt bis passende Umweltbedingungen das Austreiben der Wurzeln und der Laubblätter stimuliert. Die rote Mangrove ist ein echtes Pioniergehölz der küstennahen Meer- und Brackwasserbereiche der immerwarmen Tropen auf der ganzen Welt. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist Mittel- und Südamerika (Karibik) und Teile Westafrikas. Dort bilden sie die Grundlage eines ganzen Ökosystems. Die Feinsedimente, die sich im Wurzeldickicht verfangen, bilden einen anoxischen Schlamm und beherbergen dauerhafte Bewohner wie Winkerkrabben oder Schlammspringer. So schützen sie die marinen Riffe vor dem Eintrag limnischer Sedimente und Nährstoffe und sind mit ihrem undurchdringlichen Wurzel-Labyrinth Kinderstube für eine Vielzahl von Rifffischen. Unsere Mangroven stammen aus nachhaltiger Quelle und unterstützen den Verein "Mangrow'", der sich für die Reinhaltung und Aufforstung von karibischen Mangrovenwäldern einsetzt. Weiterführender Link: https://mangrow971.wixsite.com/website Abb.: Rhizophora Mangroven sind die am weitesten in das Meerwasser vordringende Mangroven und haben lange Stelzwurzeln.

Artocarpus heterophyllus (Jackfruchtbaum)
€19.99
Wer einmal in den Tropen eine 50 kg schwere Jackfrucht an einem Baum gesehen hat, vergisst dies wohl nicht mehr so schnell. Die Fruchtverbände werden einfach gigantisch groß und schmecken dazu auch noch außerordentlich gut. Durch das Gewicht der Früchte müssen diese direkt am Stamm des Baums gebildet werden (Kauliflorie). Dies kennt man sonst z.B. noch von Kakaofrüchten. Ebenso wenig vergisst man den nur sehr schwer abzuwaschenden Milchsaft, der aus alles Wunden austreten kann. Davon ab ist der Jackfruchtbaum aber auch eine attraktive Topfpflanze, die man durch Rückschnitt kleiner halten kann. Ursprünglich aus Indien stammend, werden Jackfrüchte heute in allen tropischen Ländern kultiviert. Der Jackfruchtbaum gehört innerhalb der Rosenartigen zu den Moraceae.

Begonia amphioxus
€9.99
Begonia amphioxus ist eine in der Natur äußerst seltene Art von Begonie aus der Sektion Petermannia die 1990 zum ersten Mal vom englischen Botaniker Martin Sands wissenschaftlich beschrieben wurde. Sie ist lediglich von zwei Steilwänden aus Kalkstein; Batu Punggul und Batu Tinahas; in der Nähe des Flusses Pensiangan auf der Insel Borneo bekannt. Dort wächst sie auf einer Höhe von 375m bis 425m ü. NN. in Moospolstern, die sich an die steile Felswand klammern. Sie verzweigt sich nur wenig, sondern sendet stattdessen immer wieder neue Stämmchen empor, die eine Länge von bis zu 60cm erreichen können, welche aber ab einer Höhe von ca. 20cm unter ihrem eigenen Gewicht zur Seite oder nach unten hängen. Die sehr schmalen und an beiden Enden zugespitzten Blätter sitzen peltat (schildförmig) auf dem Blattstiel. Daher auch der Name " amphioxus"; aus dem gr. amphi - "zu beiden Seiten" + oxys "spitz" . Die sehr auffälligen roten bis pinken Punkte auf dem Blättern können, abhängig von Umeltfaktoren unterschiedliche Größen haben. Diese äußerst ungewöhnliche Kombination machte eine Zuordnung dieser Begonie zunächst schwierig, da keine andere Begonienart auf der gesamten Insel Borneo ähnlich aussah. Erst eine genauere Betrachtung der Blüten und Früchte schaffte Klarheit, dass es sich um einen Vertreter der Sektion Petermannia handeln muss. Du erhältst eine schöne Jungpflanze mit mehreren Trieben im 6cm Topf.

Begonia bipinnatifida
€9.99
Begonia bipinnatifida ist eine Stammbegonie die ohne Stütze etwa 40 bis 60cm hoch wird, mit Stütze aber deutlich höher, bis über 1,2m. Sie kommt in Papua (Indonesien) vor und wächst dort an steinigen Stellen im Mittelhochland. Sie gehört zur Sektion Petermannia und wurde 1903 entdeckt und 1906 vom Botaniker J.J. Smith wissenschaftlich beschrieben. Die außergewöhnlichen Blätter sind doppelt (bi-) gefidert (-pinna). Auf den ersten Blick mag man sie gar nicht als Begonie erkennen, doch bei genauem hinsehen wird klar, dass es sich eigentlich um typische Begonienblätter handelt, es fehlt nur zum größten Teil die Lamina (das Blattgewebe) zwischen den Blattadern! Die Blätter werden etwa 12cm lang und 8cm breit. Ab einer Höhe von ca. 20cm blüht B. bipinnatifida mit überraschend großen, rosa Blüten. Bei wenig Licht werden die sonst grünen Blattoberseiten deutlich dunkler, bis hin zu fast schwarzer Farbe, wodurch sich ein fantastischer Kontrast mit den immer roten Unterseiten und Stämmen ergibt. Sie ist eine der wenigen Begonien, die in Terrarien kein Problem damit hat mehrmals täglich befeuchtet zu werden. Du erhältst eine ca. 5 bis 10 cm hohe Jungpflanze im 5 cm Topf. Beispiel sieht Bild 3 und 4 in der Galerie. Meist mehrstämmige Pflanzen! Die Fiederung der Blätter und die Ausfärbung sind noch nicht so stark ausgeprägt wie auf den Bildern der großen Pflanzen.